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Berner Fachhochschule "Angststörung und Depressionen im Übergang in die Mutterschaft (BEAM)"

Psychische Veränderungen und Belastungen sind in der Perinatalzeit häufig: Etwa jede sechste Frau in der Schweiz erlebt während der Schwangerschaft oder nach der Geburt eine psychische Erkrankung wie eine Depression oder Angststörung. Doch bislang weiss die Forschung nur wenig darüber, wie Frauen diese Herausforderungen tatsächlich erleben und welche Unterstützung sie brauchen.

Die Berner Fachhochschule (BFH) ruft jetzt Frauen zur Teilnahme an einer neuen wissenschaftlichen Schweizer Studie auf, die sich mit psychischen Belastungen im Übergang zur Mutterschaft beschäftigt. Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, wie Angststörungen und Depressionen während der Schwangerschaft und im ersten Jahr nach der Geburt erlebt werden – und wie betroffene Frauen besser unterstützt werden können.

Das BEAM‑Projekt: digitale Unterstützung für betroffene Frauen

Im Rahmen des Forschungsprojekts BEAM entwickelt die BFH gemeinsam mit Praxispartnern ein innovatives Versorgungsmodell inklusive einer Smartphone‑Applikation. Diese «blended eHealth‑Intervention» soll Frauen mit Symptomen psychischer Belastungen helfen, ihre Gesundheit zu fördern – ergänzend zur üblichen Versorgung, aber nicht als Ersatz für Psychotherapie.

Wer kann teilnehmen?

Als betroffene Frau:

  • Sie hatten während Ihrer Schwangerschaft und/oder im ersten Jahr nach der Geburt Symptome einer Angststörung und/oder Depression.

  • Sie sind mindestens 18 Jahre alt.

  • Ihre Geburt liegt mindestens 1 Jahr und höchstens 3 Jahre zurück.

  • Sie verfügen über ausreichende Deutschkenntnisse und befinden sich aktuell in einer stabilen psychischen Verfassung.

So läuft die Teilnahme ab

  • Betroffene Frauen melden sich per E‑Mail bei der Projektleitung (Kontakt: Lena Sutter, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und designiertes Vorstandsmitglied von Periparto Schweiz) und vereinbaren ein etwa ein einstündiges Interview – vor Ort oder online. Alle Daten werden vertraulich und anonym behandelt.

Warum Ihre Stimme wichtig ist!

Mit Ihrer Teilnahme tragen Sie dazu bei, die Versorgungssituation für Frauen mit psychischen Belastungen in der Schwangerschaft und nach der Geburt nachhaltig zu verbessern. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, eine effektive, niedrigschwellige Unterstützung zu entwickeln, die genau dort ansetzt, wo sie gebraucht wird.

Mehr zur Studie und dem Projekt BEAM!