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Nationale Befragung

Die Auswertung der FHNW zeigt, dass die Bedürfnisse der Kinder von Patient*innen in erwachsenenpsychiatrischen Kliniken noch zu wenig Beachtung finden.

2022 hat das Institut Kinderseele Schweiz (iks) mit Unterstützung von Swiss Mental Health Care (SMHC) und der Schweizerischen Vereinigung Psychiatrischer Chefärztinnen und Chefärzte (SVPC) in 59 Schweizer Kliniken der Erwachsenenpsychiatrie eine Onlinebefragung zum Thema «minderjährige Angehörige in der Erwachsenenpsychiatrie» durchgeführt, um herauszufinden, ob und wie die Kinder im Behandlungsverlauf der erkrankten Eltern Thema sind. Insgesamt haben 172 Personen aus 27 Kliniken an der Umfrage teilgenommen. Die Auswertung der FHNW zeigt Handlungsbedarf. 90% der befragten Personen sind sich zwar einig, dass auch die Kinder unterstützt werden müssen, dennoch werden minderjährige Angehörige aktuell vor allem als Teil der Lebenssituation der Eltern angesehen. Nur gerade 40% der befragten Personen in den psychiatrischen Kliniken erkundigen sich bei ihren Patient*innen standardmässig danach, wie es deren Kindern geht. Der Erwachsenenpsychiatrie fehlt es für ein stärker familienorientiertes Vorgehen derzeit überwiegend an darauf ausgerichteten Strukturen und Angeboten, an zeitlichen Ressourcen sowie spezifischem Fachwissen. Mit den geeigneten Versorgungsstrukturen werden die Kliniken zukünftig aber einen wichtigen Beitrag für eine gesunde Entwicklung der betroffenen Kinder leisten können.

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