Peripartale Angststörungen – Früherkennung und Handlungsmöglichkeiten für Fachpersonen aus Stadt und Kanton Zürich
Peripartale Angststörungen, bspw. generalisierte Angst, Panik- und Zwangsstörungen, treten rund um Schwangerschaft, Geburt und frühe Elternschaft relativ häufig auf, bleiben dennoch oft unerkannt. Aktuelle Studien (u. a. von Fairbrother und Kolleg:innen, 2025), zeigen, dass etwa 20 % der schwangeren Personen im Postpartum von Angststörungen betroffen sind. Sie können die psychische Gesundheit der betroffenen Eltern erheblich belasten und mitunter starke Auswirkungen auf die Eltern-Kind-Beziehung haben und die Entwicklung des Kindes beeinflussen.
Aktuell können Sie sich nicht mehr für den ersten Termin anmelden, da alle Plätze vergeben sind. Die Anmeldung für den zweiten Termin wird im Juni 2026 aufgeschalten.
Zielgruppe:
Diese Fortbildung richtet sich an Fachpersonen aus dem Bereich frühe Kindheit und frühe Förderung (z.B. Fachpersonen der Geburtskliniken, Eltern- und Familienberater:innen, Hebammen, Pflegefachfrauen, Spitex-Mitarbeitende und weitere Fachpersonen), die (werdende) Eltern in der Stadt Zürich und dem Kanton Zürich professionell beraten, begleiten und unterstützen.
Inhalt:
Ziel ist es, Fachpersonen der frühen Förderung/frühen Kindheit aus dem Gesundheits-, Sozial und Bildungsbereich fundiertes Fachwissen zu vermitteln und so zu befähigen, pathologische Angst rund um die Geburt frühzeitig zu erkennen und fachgerechte Hilfestellungen anzubieten. Die Fortbildung vermittelt grundlegendes Wissen zu peripartalen Angststörungen wie generalisierter Angst, Panikstörungen und Zwangsstörungen. Vorgestellt werden aktuelle evidenzbasierte Erkenntnisse zu Häufigkeit, Erscheinungsformen, Ursachen sowie wirksamen Therapieansätzen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von neuen Screenings und Fragebögen (DASS-P) sowie auf praxisnahen Techniken der Gesprächsführung. Ergänzt wird das Programm durch den Erfahrungsbericht einer ehemals betroffenen Mutter, eine Falldiskussion in Gruppenarbeit sowie Informationen zu regionalen Anlaufstellen. Abschliessend bietet eine offene Diskussions- und Fragerunde Raum für Austausch und Vertiefung.
Referentin:
Dr. phil. Valentina Rauch-Anderegg ist eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin mit eigener Praxis und Schwerpunkt auf dem Übergang zur Elternschaft. Sie promovierte im Themengebiet Übergang zur Elternschaft an der Universität Zürich und absolvierte ein Postdoc an der Harvard Medical School. Neben ihrer therapeutischen Tätigkeit ist sie als Supervisorin tätig und hält regelmässig Vorträge und Fortbildungen für Fachpersonen und Elternorganisationen.
Daten:
Dienstag, 09. Juni 2026, 8:30 - 12:30 Uhr
aki, kath. Hochschulgemeinde
Hirschengraben 86
8001 Zürich
Dienstag, 27. Oktober 2026, 8:30 - 12:30 Uhr
Fachschule Viventa
Wipkingerplatz 4
8037 Zürich
Kosten:
Für Teilnehmende aus der Stadt und dem Kanton Zürich tragen das Sozialdepartement der Stadt Zürich und Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich die Kosten. Fachpersonen, deren Geschäftsadresse sich in der Stadt oder dem Kanton Zürich befindet, können kostenfrei an dieser Fortbildung teilnehmen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um ein verbindliches Erscheinen am Fortbildungstag.
Teilnehmeranzahl:
Es können maximal 25 Personen pro Termin teilnehmen. Eine zeitnahe Anmeldung wird daher empfohlen.
Teilnahmebestätigung und Weiterbildungspunkte:
Alle Teilnehmenden erhalten nach der Veranstaltung eine Bestätigung. Es sind jeweils 3 Punkte beim SHV (Schweizerischer Hebammenverband), BSS (Schweizerischer Berufsverband der Still- und Laktationsberaterinnen) sowie SBK (Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner) für diese Veranstaltung beantragt.
Anmeldung:
Aktuell können Sie sich nicht mehr für den ersten Termin anmelden, da alle Plätze vergeben sind. Die Anmeldung für den zweiten Termin wird im Juni 2026 aufgeschalten.
in Zusammenarbeit mit und Unterstützung von:



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