Fortbildungen für Fachpersonen frühe Kindheit
NEU: Traumatisch erlebte Geburt und psychische Folgen: Geburtsbezogene PTBS erkennen und verstehen
Eine traumatisch erlebte Geburt kann bei Eltern posttraumatische Belastungsreaktionen oder eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) auslösen und weitreichende Folgen für die psychische Gesundheit und das gesamte Familienleben haben. Diese Fortbildung vermittelt Fachpersonen aktuelles Wissen und stellt u.a. frühe Interventionen vor – darunter die Tetris-Methode von Prof. Antje Horsch –, die künftig dazu beitragen können, die enorme psychische Belastung betroffener Eltern zu reduzieren.
NEU: Eltern-Burnout: Psychische Erschöpfung sichtbar machen und Unterstützung bieten
Eltern-Burnout ist ein relevantes Thema in Familien mit kleinen Kindern. Fachpersonen in der frühen Kindheit stehen oft vor der Herausforderung, Erschöpfung und Überforderung bei Eltern frühzeitig zu erkennen. In dieser Fortbildung lernen Sie, typische Anzeichen zu identifizieren und angemessen zu reagieren. Sie erhalten praxisnahe Strategien zur Begleitung betroffener Eltern und zur Stärkung familiärer Ressourcen. So können Sie Familien gezielt unterstützen und Kinder in ihrer gesunden Entwicklung fördern.
NEU: Psychische Gesundheit in der Stillzeit: Chancen, Risiken und Unterstützungseinsätze für Fachpersonen
Die Stillzeit ist eine ambivalente Phase – sie kann Bindung, Selbstwirksamkeit und Stressreduktion fördern, gleichzeitig aber psychische Belastungen, Schuldgefühle oder depressive Symptome verstärken, besonders bei Eltern mit bestehenden psychischen Erkrankungen. In dieser Fortbildung lernen Fachpersonen, diese Chancen zu nutzen, Risiken frühzeitig zu erkennen und Eltern kompetent, empathisch und interventionsorientiert zu unterstützen, um ihre mentale Gesundheit in dieser sensiblen Zeit zu stärken.
NEU: Der lange Weg ohne Kind – bio-psycho-soziale Folgen eines unerfüllten Kinderwunsches
Infertilität kann das Risiko für die Entstehung einer psychischen Störung erhöhen, bestehende Erkrankungen aufrechterhalten oder verstärken. In dieser neuen Weiterbildung erhalten Sie einen Überblick über Ursachen, Vorkommen und Behandlungsmöglichkeiten sowie Wissen über die biologischen, psychischen oder sozialen Begleit- und Folgeerscheinungen von Infertilität.
NEU: Achtsamkeit als Ressource bei peripartalen psychischen Erkrankungen
In dieser Fortbildung lernen Fachpersonen praxisnahe Methoden der Achtsamkeit kennen, mit denen sie werdende und frischgebackene Eltern in der sensiblen peripartalen Phase sowie darüber hinaus begleiten, unterstützen und im Umgang mit Stress und Familienalltag entlasten können.
NEU: Vielfalt begleiten: Regenbogenfamilien und psychische Gesundheit in der frühen Kindheit
Die Begleitung queerer Eltern erfordert fachliche Sensibilität, Wissen über geschlechtliche und sexuelle Vielfalt sowie die bewusste Reflexion eigener Haltungen. Hebammen, Elternberatende, Pflegefachpersonen u.a. spielen dabei eine zentrale Rolle als frühe und oft erste Ansprechpersonen für Familien. Diese Fortbildung vermittelt fundierte Impulse für eine gendersensible, wertschätzende und informierende Begleitung queerer Eltern im Gesundheits- und Beratungskontext.
Peripartale Depressionen: Psychische Gesundheit im Übergang zur Elternschaft
Wie erkenne ich als Fachperson Eltern im peripartalen Zeitraum, die psychisch belastet sind, und wie spreche ich sie sensibel auf ihre mentale Gesundheit an? Auch Fachpersonen erleben Unsicherheiten im Umgang mit belasteten Eltern. Dieser Grundkurs vermittelt Grundlagen zu peripartalen Depressionen und psychischen Belastungen, zeigt Hilfsmittel zur Erkennung und trainiert Gesprächstechniken für eine einfühlsame, professionelle Begleitung.
Peripartale Angststörungen – Früherkennung und Handlungsmöglichkeiten für Fachpersonen aus Stadt und Kanton Zürich
Diese Fortbildung vermittelt fundiertes Fachwissen über peripartale Angststörungen und stärkt die Handlungssicherheit von Fachpersonen – von der Früherkennung bis zur unterstützenden Begleitung betroffener Familien. In Zusammenarbeit mit dem Sozialdepartement der Stadt Zürich und Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich bieten wir diese neue Veranstaltung kostenfrei für Fachpersonen der frühen Kindheit sowie Frühen Förderung an.
«Angst, mein Baby zu baden» - Zwangsgedanken nach der Geburt
Diese Fortbildung speziell für Fachpersonen der frühen Kindheit vermittelt Wissen zum Erkennen von Zwangsgedanken und -handlungen. Die Betroffenen leiden unter den stets wiederkehrenden, sich aufdrängenden Gedanken sich selbst oder dem Kind Schaden zu zufügen. Wie spreche ich als Fachperson mit einer Mutter oder einem Vater über solche schwierigen Gedanken? Sie lernen in diesem Kurs, wie der Leidensdruck reduziert und das Selbstvertrauen der Betroffenen durch Ihr Nachfragen gestärkt werden kann.
Häufiger als Depression - Peripartale Angststörungen bei Eltern
Wenn die Angst in der Schwangerschaft oder nach der Geburt überhand nimmt und nicht mehr in einem angemessenen Verhältnis zur tatsächlichen Bedrohung steht. Jede vierte Frau erlebt bereits übermässige Ängste in der Schwangerschaft. Nach der Geburt leidet gar jede fünfte Mutter unter der Angst vor - und in ihrer neuen Lebensphase als Mutter. Dieser Kurs vermittelt Ihnen sowohl die Grundlagen zu peripartalen Angsstörungen als auch Handlungsempfehlungen zum Ansprechen und Unterstützen betroffener Eltern.
Medikation in Schwangerschaft und Stillzeit
Die pharmakologische Therapie während der Schwangerschaft und Stillzeit ist ein sensibles Feld, das von gegenläufigen Interessen geprägt ist. Einerseits besteht die Sorge um mögliche Risiken für das ungeborene Kind, andererseits ist es essenziell, die Gesundheit der Mutter zu gewährleisten.
Verdacht auf Depression – wie weiter? Grenzen und Selbstfürsorge als Fachperson
Als Folgekurs zu unserer Fortbildung über die postpartale Depression werden in diesem Kurs mögliche nächste Schritte vermittelt. Wie gehe ich als Fachperson mit einer zögerlichen Inanspruchnahme meiner Hilfsangebote um? Wo liegen meine Grenzen und was kann ich für meine eigene Selbstfürsorge im Kontakt mit psychisch erkrankten Eltern tun?


Instagram